· DRK_Meschede_einsaetze

+++ EINSATZ 26 / 2026 +++

F 3 - Brandeinsatz - Wald-/Flächenbrand mit Ausbreitungsgefahr

Alarmierte DRK-Einheiten:B-Dienst + SEG-RD + SEG-Drohne + SEG-Verpflegung
Eingesetzte DRK-Fahrzeuge:

Rotkreuz Meschede 1-KdoW-2

Rotkreuz Meschede 1-RTW-1

Rotkreuz Meschede 1-ELW1-1

Rotkreuz Meschede 1-KdoW-1

Einsatzort:Meschede - Freienohl
Einsatzdatum:23. Juli 2026 |  19:27 Uhr 
Beteiligte Einheiten:Feuerwehr der Stadt Meschede (LZ Meschede, LZ Freienohl, LG Calle/Wallen, LG Olpe, LG Wehrstapel, IuK-Einheit), Feuerwehr Arnsberg (LZ Oeventrop), Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen des HSK

Am Donnerstagabend kam es in Meschede-Freienohl zu einem Waldbrand. Das DRK übernahm mit einer RTW-Besatzung den Eigenschutz der Einsatzkräfte und stand mit einem Einsatzführungsdienst (B-Dienst) dem Einsatzleiter der Feuerwehr zur Verfügung. 

Ein entscheidender Baustein des Einsatzerfolgs war die Unterstützung durch unsere Drohne. Diese Technik 

ermöglichtete hochauflösende Luftaufnahmen und eine exakte Vermessung der betroffenen Waldfläche. Die gewonnenen Daten lieferten nicht nur eine verlässliche Grundlage für die Einsatzdokumentation, sondern unterstützen auch die anschließende Bewertung des Schadensausmaßes.

Aus der Luft konnten auch nach den eigentlichen Löscharbeiten verbliebene Glutnester dank der integrierten Wärmebildkamera präzise lokalisiert werden, die vom Boden aus nur schwer oder gar nicht erkennbar gewesen wären. Dadurch konnten die Einsatzkräfte diese gezielt ablöschen und ein erneutes Aufflammen des Brandes verhindern.

Der Einsatz zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert moderne Drohnentechnik für die Gefahrenabwehr bietet. In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Feuerwehr der Stadt Meschede konnten die technischen Möglichkeiten optimal genutzt werden, um den Einsatz effizienter, sicherer und zielgerichteter zu gestalten. Für die hervorragende Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns herzlich bei allen beteiligten Einsatzkräften.

Im Verlauf des Einsatzes wurde zudem die SEG-Verpflegung mit Getränken nachgefordert.